HYGIENE HYGIENE Ignaz Semmelweis Erste Hygieniker Hygiene in Gemeinschaftseinrichtungen

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Graham, Chuck, Features Editor has reference to this Academic Journal, PHwiki organized this Journal HYGIENE IN GEMEINSCHAFTSEINRICHTUNGEN Kinderkrippe/Kindergarten Mag. Dr. Anita Luckner Hornischer 2012 L in addition to essanitätsdirektion für Tirol HYGIENE Das Wort Hygiene stammt aus dem Griechischen: „gesunde Kunst“. Es ist von Hygiéia, der griechischen Göttin der Gesundheit, abgeleitet. Lehre von der Verhütung der Krankheiten und der Erhaltung, Förderung und Festigung der Gesundheit HYGIENE Engerer Begriff: Vorbeugung von Infektionskrankheiten, insbesondere Reinigung, Desinfektion und Sterilisation. In der Alltagssprache wird Hygiene auch fälschlich an Stelle von „Sauberkeit“ verwendet, obwohl letztere nur einen kleinen Ausschnitt aus dem Aufgabenkreis der Hygiene darstellt.

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Ignaz Semmelweis gelang in den 1840er Jahren erstmals der Nachweis, dass Desinfektion die Übertragung von Krankheiten eindämmen kann. Semmelweis stellte fest, dass die an Leichensektionen beteiligten Mediziner Gefahr liefen, die Mütter bei der anschließenden Geburtshilfe zu infizieren. Da Hebammenschülerinnen keine Sektionen durchführen, kam diese Art der Infektion in der zweiten Krankenhausabteilung seltener vor. Das erklärte die dort niedrigere Sterblichkeit. Semmelweis wies seine Studenten daher an, sich vor der Untersuchung der Mütter die Hände mit Chlorkalk zu desinfizieren. Diese wirksame Maßnahme senkte die Sterberate von 12,3 % auf 1,3 %. Das Vorgehen stieß aber bei Ärzten wie Studenten auf Widerst in addition to . Sie wollten nicht wahrhaben, dass sie selbst die Infektionen übertrugen, anstatt sie zu heilen. Erste Hygieniker Max von Pettenkofer hatte ab 1865 den ersten deutschen Lehrstuhl für Hygiene inne und gilt als Vater der Hygiene. Weitere bekannte Forscher auf dem Gebiet der Hygiene waren Robert Koch und Louis Pasteur. Hygiene in Gemeinschaftseinrichtungen Kennzeichen: Zusammenleben und die Zusammenarbeit einer Vielzahl von Personen. Es bedarf großer Aufmerksamkeit, um das Wohlbefinden, die Gesundheit und die Erziehung zu hygienischem Verhalten – besonders auch im Hinblick auf Infektionskrankheiten – zu sichern. In hohem Maße wird auf die Eigenverantwortung der Träger und Leiter von Gemeinschafts-einrichtungen sowie jedes Einzelnen gesetzt.

Quellen Rahmenhygieneplan gemäß § 36 Infektionsschutzgesetz für Kindereinrichtungen (Kinderkrippen, -gärten, -tagesstätten, auch integrativ, und Kinderhorte) erarbeitet vom: Länder-Arbeitskreis zur Erstellung von Hygieneplänen nach § 36 IfSG 2007 Hansestadt Hamburg Rahmen-Hygieneplan gemäß § 36 Infektionsschutzgesetz für Kindereinrichtungen (Kinderkrippen, -gärten, -tagesstätten, auch integrativ, und Kinderhorte) (In Anlehnung an den Rahmen-Hygieneplan des Länderarbeitskreises zur Erstellung von Hygieneplänen nach § 36 IfSG) St in addition to : Januar 2010 Infektionserkrankungen Für den Ausschluss von Personen aus der Kindereinrichtung, die an bestimmten Infektionserkrankungen leiden oder in Wohngemeinschaft engen Kontakt zu Infizierten hatten, bildet das Epidemiegesetz 1950 (§ 17) die rechtliche Grundlage. Neben den klassischen Kinderkrankheiten (Masern, Mumps, Röteln, Pertussis/Keuchhusten, Varizellen/Schafblattern, Scharlach usw.) sind in Kindereinrichtungen vor allem fäkal-oral übertragbare Erkrankungen wie Durchfallerkrankungen oder Hepatitis A von Bedeutung. (FSME – in Waldkindergärten) Hier sind neben Reinigungsmaßnahmen zumeist auch gezielte Desinfektionsmaßnahmen sinnvoll einzusetzen. Besondere Aufmerksamkeit und so as long as tiges Einbeziehen des Gesundheitsamtes er as long as dert das Auftreten von Meningitiden, insbesondere wenn diese durch Meningokokken oder Hämophilus influenzae Typ B verursacht werden. Hygienemanagement Aufgaben des Hygienemanagements Erstellung und Aktualisierung des Hygieneplanes Überwachung der Einhaltung der im Hygieneplan festgelegten Maßnahmen Durchführung von Hygienebelehrungen Aufrechterhaltung des Kontaktes zum Gesundheitsamt und den Eltern. Der Hygieneplan muss für alle Beschäftigten jederzeit zugänglich und einsehbar sein. Die Beschäftigten werden mindestens einmal pro Jahr hinsichtlich der er as long as derlichen Hygienemaßnahmen belehrt. Die Belehrung ist schriftlich zu dokumentieren.

Hygienean as long as derungen an St in addition to ort, Gebäude, Räume, Ausstattung St in addition to ort (Lärm, lufthygienische/bioklimatische Belastungen, Altlasten) Freiflächen/Sportanlagen (Größe, Gestaltung, Bepflanzung, Giftpflanzen, Spielgerätesicherheit und –wartung, hygienische An as long as derungen an Wasser- und S in addition to spielplätze) Hygienische An as long as derungen an Bauweise, Oberflächengestaltung und Ausstattung einzelner Räume (Gruppenraum, Schlafraum, Sanitärräume, Garderobe, Übergaberaum, Hortraum, Küche und Wirtschaftsräume, Personalräume, Raum für Reinigungsutensilien usw.) Ausreichende natürliche Belüftbarkeit von Aufenthalts- und Schlafräumen Ausreichende Tageslichtbeleuchtung für alle Aufenthaltsräume der Kinder (Tageslichtquotient nach DIN 5034) Hygienean as long as derungen an St in addition to ort, Gebäude, Räume, Ausstattung Qualitativ und quantitativ ausreichende künstliche Beleuchtung der Räume (DIN 5035, DIN EN 12464-1) Schallschutz , Wärme- und Sonnenschutz Trittsichere, rutschhemmende und leicht zu reinigende Fußbodengestaltung (Fußböden müssen feucht zu reinigen und zu desinfizieren sein gilt für glatte Fußböden als auch für textile Bodenbeläge) Wände in Küchen und Sanitärräumen müssen feucht zu reinigen und zu desinfizieren sein. Spezifische Voraussetzungen für Integrative Einrichtungen Schimmelpilzbefall muss umgehend ursächlich abgeklärt und saniert werden. Lufthygiene Mehrmals täglich ist in den Aufenthaltsräumen eine ausreichende Querlüftung/Stoßlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten vorzunehmen. Fenster oder in addition to ere Lüftungsmöglichkeiten sollten es gestatten, durch natürliche Lüftung die Konzentration von Luftverunreinigungen, die aus dem Raum selbst stammen, zu vermindern. Hierzu sollten die Fenster leicht zu öffnen sein (allerdings unter Berücksichtigung sicherheitstechnischer Aspekte bei jüngeren Kindern).

Raumluftqualität Schimmelbefall oder Emissionen von Raumluftschadstoffen (z.B. Lösungsmittel von Farben und Klebern) ist zunächst die Ursache zu ermitteln. Fachtechnische Prüfung der Ursache der Nässebildung sind kurzfristig einzuleiten, damit neben der Entfernung des Schimmels auch der ggf. ursächliche bauliche Mangel beseitigt wird. Raumluftmessungen hinsichtlich Lösungsmittel, Mineralfasern o.ä. Kleiderablage Die Kleiderablage für die Oberbekleidung ist so zu gestalten, dass die Kleidungsstücke der Kinder unterein in addition to er keinen direkten Kontakt haben. Daher soll der Abst in addition to zwischen den Kleiderhaken mind. 0,20 m betragen. In der Garderobe sollten zusätzlich geeignete Schuhablagen zur Verfügung gestellt werden. Bettwäsche Wird in der Kindereinrichtung ein regelmäßiger Mittagsschlaf angeboten, ist aus hygienischer Sicht die Bettwäsche, um eine Übertragung von Krankheitskeimen, Läusen etc. zu vermeiden, personengebunden zu verwenden. Zur Aufbewahrung ist die Bereitstellung eines entsprechenden Regals mit abgetrennten Fächern bereit zu stellen. Bettwäsche sollte mindestens alle 14 Tage oder bei sichtbarer Verschmutzung umgehend gewechselt werden. Dieses ist im Reinigungs- und Desinfektionsplan aufzunehmen. Die Einziehdecke ist nach Personenwechsel zu reinigen.

Spielzeug Spielutensilien in Kuschelecken wie z.B. Matratzen, Schaumstoffblöcke u.ä. sind mit waschbaren oder abwaschbaren Bezügen zu versehen. Eine regelmäßige Reinigung ist mindestens vierteljährlich oder bei Bedarf durchzuführen. Spielzeug ist entsprechend seiner Beschaffenheit mindestens 1 x wöchentlich und bei Verschmutzung zu reinigen. Entfernung von Ausscheidungen Bei der Aufnahme von Ausscheidungen sind H in addition to schuhe zutragen. Ausscheidungen müssen vor der Wischdesinfektion von der Fläche entfernt werden, da die Flächendesinfektion grob verunreinigter Stellen nicht ausreichend wirksam ist. Ausscheidungen sind mit Einmalh in addition to tüchern aufzunehmen und mittels einer Abfalltüte zu entsorgen. Wickelauflage Werden beim Windeln keine Einwegunterlagen verwendet, ist eine Wischdesinfektion der Wickelauflage nach Benutzung empfehlenswert, zumindest jedoch bei sichtbare Verschmutzung nach Entfernung der Kontamination.

Wasser Vermeidung von Stagnationsproblemen Am Wochenanfang und nach Ferien ist das Trinkwasser, sofern es dem menschlichen Genuss dienen soll, ca. 5 Min. beziehungsweise bis zum Erreichen der Temperaturkonstanz (Wasser wird nicht mehr kälter) ablaufen zu lassen, um die Leitungen zu spülen. Reinigung und Desinfektion Eine routinemäßige Desinfektion ist in der Kindereinrichtung i. d. R. nicht notwendig Die gezielte Desinfektion ist dort er as long as derlich, wo Krankheitserreger auftreten und Kontaktmöglichkeiten zur Weiterverbreitung bestehen (z. B. Verunreinigungen mit Erbrochenem, Blut, Stuhl, Urin). Eine effektive Desinfektion wird nur erreicht, wenn für die beabsichtigte Desinfektionsaufgabe das geeignete Desinfektionsmittel in der vorgeschriebenen Konzentration und Einwirkzeit verwendet wird. Reinigungs- und Desinfektionsmittel sind vor Kindern geschützt aufzubewahren. In jeder Einrichtung müssen Reinigungs- und Desinfektionspläne erarbeitet und gut sichtbar ausgehängt werden Reinigung und Desinfektion Ansetzen der Lösung mit kaltem Wasser. Zuerst Wasser in den Behälter geben, dann das Desinfektionsmittel hinzufügen – Vorgegebene Konzentration genau einhalten. Die zu desinfizierende Oberfläche mit einer ausreichenden Menge des Mittels unter leichtem Druck abreiben („nass wischen“). Bei sichtbarer Verschmutzung mit organischem Material, (z. B. Stuhl, Blut, Erbrochenes) erst Entfernung mit einem mit Desinfektionsmittel getränkten Einwegtuch, anschließend übliche Flächendesinfektion. Innerhalb der Einwirkzeit der Desinfektionsmittel-Lösungen dürfen die Flächen nicht trocken- oder nachgewischt werden. Nach dem Abtrocknen ist die Desinfektion abgeschlossen. – Nach erfolgter großflächiger Desinfektion ist zu lüften. – Tragen von Schutzh in addition to schuhen. – Einwirkzeiten beachten.

Händehygiene 2 Arten der Hygiene: Die gründliche Händereinigung reduziert die Keimzahl auf den Händen. Die hygienische Händedesinfektion dient der Abtötung von Infektionserregern. Händehygiene – gründliche Händereinigung H in addition to waschplätze für das Personal. h in addition to frei bedienbarer Spender für Waschlotion, Einhebel- armatur, Spender mit Papierh in addition to tüchern, Abwurf. Zusätzlich ein h in addition to frei bedienbarer-Händedesinfektions- mittelspenderempfohlen: Wickelbereich, Personal WC. Es sind flüssige Waschpräparate aus Spendern und Hautpflegemittel zu verwenden. Einmalh in addition to tücher bzw. personengebunden textile H in addition to tücher sind bevorzugt zu verwenden. Die Benutzung von Gemeinschaftsh in addition to tüchern ist abzulehnen.

Graham, Chuck Tucson Citizen Features Editor www.phwiki.com

Händehygiene – hygienische Desinfektion Nach Kontamination der Hände mit Krankheitserregern gilt folgende Reihenfolge: 1. Desinfektion 2. Reinigung (Waschen bei Bedarf) Sichtbare grobe Verschmutzungen (z. B. durch Ausscheidungen) sind vor der Desinfektion mit Zellstoff oder einem desinfektionsmittelgetränkten Einmaltuch zu entfernen. 3 ml 30 sec: 3-5 ml des Präparates in die trockenen Hände einreiben, dabei Fingerkuppen, Fingerzwischenräume, Daumen und Nagelfalze besonders berücksichtigen. Während der vom Hersteller ge as long as derten Einwirkzeit (in der Regel ½ Minuten müssen die Hände vom Desinfektionsmittel feucht gehalten werden). Die Verwendung von Einmalh in addition to schuhen ist bei vorhersehbarem Kontakt mit Ausscheidungen und Blut zu empfehlen. Personal Die gründliche Händereinigung ist durchzuführen – zum Dienstbeginn, – nach jeder Verschmutzung, – nach Toilettenbenutzung, – vor dem Umgang mit Lebensmitteln, – vor der Einnahme von Speisen und Getränken, nach intensivem Kontakt mit Kindern, die an Durchfallerkrankungen und Atemwegsinfekten (Husten, Schnupfen) leiden – nach Tierkontakt.

PERSONAL Die hygienische Händedesinfektion ist er as long as derlich – nach Kontakt mit Stuhl, Urin, Erbrochenem, Blut und in addition to eren Körperausscheidungen (z. B. nach dem Windeln oder Maßnahmen in Zusammenhang mit der Toiletten-/ Töpfchenbenutzung durch Kinder). Wenn dabei H in addition to schuhe getragen werden, müssen die Hände auch nach Ablegen der H in addition to schuhe desinfiziert werden. Die prophylaktische Händedesinfektion ist er as long as derlich – vor dem Anlegen von Pflastern, Verbänden o. ä. In den Sanitärräumen der Kinder und Betreuer sind Möglichkeiten zur Händedesinfektion zu schaffen (kein unbeaufsichtigter Zugriff durch die Kinder). Kinder Das Erlernen und Festigen des Händewaschens ist ein wichtiges Hygieneziel in der Einrichtung. Jedes Kind soll eine ordnungsgemäße H in addition to waschtechnik erlernen. Die gründliche Händereinigung ist durchzuführen – nach dem Spielen im Freien – nach jeder Verschmutzung, – nach der Töpfchen- oder Toilettenbenutzung, – nach Kontakt mit Tieren – und vor der Esseneinnahme. Nach Verunreinigung mit infektiösem Material ist eine Händedesinfektion (z. B. mit desinfektionsmittelgetränktem Einmaltuch) durchzuführen. Die tägliche Zahnpflege sollte nach dem Frühstück oder dem Mittagessen ausgeübt werden. Böden Es ist feucht zu reinigen (Ausnahme: textile Beläge). textiler Beläge: Geräte mit Mikro- oder Absolutfiltern verwenden, Teppichböden täglich absaugen, 2 x jährlich Feuchtreinigung (Sprüh-Extraktionsmethode) Ansonsten: Bei den angewendeten Feucht-Reinigungsmethoden ist eine Schmutzverschleppung zu verhindern (beispielsweise Zwei-Eimer-Methode bzw. Nutzung industrieller Reinigungsgeräte).

DANKE FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT G´sund bleiben – tu was dafür!

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